Align Trex 470 LM Setup – die Qual der Wahl

Als Trainingsheil hab ich mir für die kommende Saison den neuen Trex 470 LM  von Align zugelegt. Hierfür mußte eine 360 Warp weichen, der zwar technisch und qualitativ sicher kaum zu überbieten ist. Aber ich hatte immer extreme Schwierigkeiten bei der Lageerkennung. Auch das Design ist recht eigenwillig. Der neue 470 Rex hingegen sieht wie ich finde wesentlich sportlicher aus. Vermutlich sind die Crashkosten auch geringer, obwohl dies der Warp durch seine extreme Robustheit wieder wett macht.

Historisch bedingt hat man ja für so einen Heli bereits einiges in der Schublade rum liegen. Ich konnte mich zuerst von den schicken Servos des Warps nicht trennen und wollte diese in den 470er einbauen. Doch das Thema Gewicht spielt bei so einem Heli eine große Rolle. Und schickes Alu ist hier unter Umständen kontraproduktiv. Und da kommt ordentlich was zusammen!

3 Compass CM 301 Servos 144g

Alternativ: 3 Hitec HS-5065MG 74g

MKS HV9780 (geniales Teil) 86g

Alternativ: Compass CM 301N 44g

Align RCE BL50x 152g

Alternativ: Hobbwing V3 50A

Wow! Somit wäre die Alternative 154g leichter. Natürlich sind die Kunststoffservos nicht so sexy und das 9780 würde sogar in die Halterung des Heckservos passen. Aber ich bin mir sicher, dass man die Gewichtseinsparung mehr merkt als die Performance der schweren Servos. Mit dem AR7200bx ist als FBL all in one Lösung ist man eh auf der sicheren und leichten Seite. Ich hatte hier noch mit einem V-stabi Neo geliebäugelt, aber der Preis erscheint mir einfach zu hoch für so einen Heli, zumal ich bei anderen Helis, die Rettung haben, noch nie darauf zurück greifen musste. Sicher kann man am Lipo nochmal Gewicht sparen, aber etwas Kapazität und 30C sollten es dann doch sein. Kunststoffteile am Kopf und Heck sind sicher ok, aber optisch für mich ein Nogo.Live Hobby hat mir gleich die längere Heckrotorwelle für mehr Pitch auf dem Heck dazu gelegt. Super Service wie ich finde und deshalb erwähnenswert!

 

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Stayin alive!

Anfangs sollte der Kauf eines gecrashten Trex 700 nitro dfc nur ein Schnupperexkurs in die Welt des Verbrenner Helis werden. Aber schon schnell hat mich der Nitro Virus infiziert. Und so musste ich meine anfängliche Einstellung, günstig einen Nitro zusammenzuschrauben, teuer bezahlen 🙂 (siehe weitere Artikel hier auf der Seite). Nach dem letzten Crash, bei dem der Motor endlich gut lief und entsprechende Drehzahl lieferte, hat es den Heli zum 2. am Heck wegen Vibrationen zerfetzt.

Diesmal hab ich dann rigoros alles aus dem Heli geschmissen, was verdächtig aussah. Die Lager waren teilweise total ausgeleiert, was aber größtenteils erst nach der kompletten Demontage auffiel. Ich denke, dass gerade am Heck das der Grund für die massiven Vibrationen war. Im gleichen Zug hab ich alle Zahnräder bis auf das HZR gewechselt. Zuerst hab ich dem Heli ein Upgrade auf den neuen Align Rotkopf verpasst, aber optisch sieht der 2cm höhere Rotkopf einfach nur bescheiden aus. Ich finde die gedrungene und sportliche Optik des DFCs einfach klasse. Deshalb hab ich dann doch das DFC Setup genommen.

Auch wenn die Servos noch gut waren, so war mir die Nummer mit der 2 in 1 BEC Glow Einheit von Align zu heiß. Sie ist ja bekannt für Wackelkontakte und auf ein Hold wegen sowas hab ich einfach keine Lust. Kurzerhand hab ich mich für ein HV Setup direkt an 2s und 3 Graupner HBS 860 für die Taumelscheibe entschieden. Die Servos hatte ich schon in diversen 700er und sie haben wirklich eine geniale Leistung für wenig Geld. Allerdings sollte man sie nur mit einem Kondensator am FBL betreiben, weil sie für hohe Rückströme bekannt sind. Bei mir haben sie jedenfalls noch nie Probleme bereitet und im HV Setup fliegt sich der 700er deutlich knackiger. Am Heck arbeitet nach wie vor ein BK 7005. Der 2S Lipo hängt jetzt direkt am Microbeast und das 2 in 1 glüht jetzt nur noch.

Schwieriger war die Wahl eines HV Gas-Servos. Denn ein schnelles Heckservo muss ja mit der Standardfrequenz ansteuerbar sein, weil es am Gasausgang des FBL´s hängt. Hier kann man bekanntlich die Frequenz nicht ändern, so dass die meisten Heckservos stumpf die Arbeit verweigern. Trotzdem sollte das Servo schnell genug sein, um die entsprechenden Befehle des internen Reglers auch umsetzen zu können. Hier hab ich mit für das Graupner HBS 760 entschieden. Als Standardservo super schnell und erschwinglich, aber nur mit Karbonit-Getriebe und nicht ganz so kräftig, was hier natürlich nicht wichtig ist.

Ein weitere echte Hürde was das korrekte Setup´s des Failsafes auf dem Gasservo. Ich mußte den Gasweg umkehren, damit das Servo in die richtige Richtung steuert. Vorbildlich warnt meine DX9 mich und fordert mit zum neuen Binden des Empfängers auf, damit der Heli beim Verlust des Signal nicht mit Vollgas auf und davon fliegt. Beim Verbrenner ein wirklich wichtiger Punkt. Aber genau das war nicht möglich. Beharrlich ging das Gasservo nach dem Ausschalten des DX9 auf Vollgas. Nach etlichen Stunden und Recherche im Internet hab ich dann dieses Video im Netzt gefunden. Das Failsafesetup wird im Microbeast selbst bei der Programmierung auf das SRXL oder andere Protokolle festgelegt. Eigentlich auch logisch 🙂

Gestern war es kalt aber sonnig und windstill. Und siehe da, die Mühe und die Beharrlichkeit haben sich gelohnt. Der Motor Luft jetzt wie eine 1, das Heck läuft seidenweich und rastet sauber ein. Nur noch Tanken und fliegen! Der Sound, das dynamische Feeling auf Pitch und die Rauchfahne sind einfach genial…..

 

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Verschaltung zweier Akkus / Batterien für ein 12V Netz und 24V Netz

Moin zusammen,

hier ein kleiner Bericht und Dokumentation zur Verschaltung zweier 12V Akkus zu wahlweise 12V oder 24V in meinem Camper T4 California.

Ziel war es, zwei 12V Akkus derart zu verschalten, dass  im Campingbetrieb das 12V Netz über beide Akkus betrieben werden kann und auf dem Flugplatz 24V für das Laden meiner Akkus zur Verfügung steht. Bis jetzt hatte ich mit dieser Verschaltung bei den 2x92Ah Banner AGM-Akkus keine Leistungsprobleme bei 600W Ladestrom.

Des Weiteren wollte ich nicht besonders viel Geld ausgeben 🙂 aber es ist immer noch deutlich günstiger als teure Lipos und man spart sich das Laden zu Hause 🙂

Ich kann euch versichern, dass sich das Laden auf dem Flugplatz sowohl zeitlich als auch finanziell lohnt 🙂

Bauteile:

  • 2 Stück Banner Running Bull AGM-Akkus (59201) (ca. 140,00€)
  • 2 Stück Relais 12V DC; 50A; 1 Wechsler; Song Chuan 896H-1CH-C von Conrad (Art. Nr. 504142;  ca. 4€)
  • 2 Stück LED Signallampen grün (Conrad Art. Nr. 149829 ca. 3,80€)
  • 1 Stück Sicherung (Conrad Art. Nr. 535222 ca. 3,70€)
  • Ersatz Sicherungsstreifen 50A (Conrad Art. Nr. 535249, Stück 0,18€)
  • Flachsteckhülsen Isoliert (Conrad Art. Nr. 736580 Stück 0,23€)
  • 2 Stück Spannungsanzeigen von Voltkraft (DVM 230W Digitales Einbaumessgerät; Conrad Art. Nr. 126567; ca. 18,00€)
  • Paar Meter 6mm² Kabel
  • Paar Meter Verdrahtungsleitung für Schalter und Relaisansteuerung
  • 12V Batterie Ladegerät von Paco mit 20 A (IBC1220 für ca. 100,00€
  • was alles zusammen gekostet hat möchte ich nicht wissen 🙂

Nun zur Sache und das wichtigste vorweg: KEINE GARANTIE FÜR FEHLER !!

Aber bei mir funktioniert es einwandfrei 🙂

Die Verschaltung habe ich derart aufgebaut, dass nichts passieren kann bezüglich eines Kurzschlusses, egal in welcher Reihenfolge die Schalter zum Umschalten zwischen 12V und 24V geschaltet werden. Ich erspare mir an dieser Stelle eine Detaillierte Beschreibung der Schaltfunktionen und beschränke mich auf das Wesentliche, wobei das beigefügte Schaltbild das wichtigste ist.

  1. Die Relais befinden sich stromlos in den angegebenen Positionen
  2. Wenn Schalter S2 geschlossen wird zieht das Relais R2 an und K2 schließt; die Akkus laufen im Parallelbetrieb 12V
  3. Wird jetzt Schalter S1 geschlossen zieht das Relais R1 erst an, wenn Schalter S2 stromlos ist (es kann kein Kurzschluss passieren); K2 fällt ab und K1 zieht an; Reihenschaltung 24V
  4. Wenn beide Schalter S1 und S2 offen sind, sind die Akkus voneinander getrennt.

Vorteil dieser Verschaltung:

  1. Die Akkus können sowohl parallel bei 12V genutzt werden als auch in Reihe bei 24V
  2. Die Akkus können bei 12V oder bei 24V geladen werden
  3. Die Akkus können einzeln geladen werden, falls diese irgendwann driften
  4. Laden auf dem Flugplatz bis es dunkel wird 🙂

Noch ein paar Tipps:

  1. Macht den Schaltkasten nicht zu klein, sonst wird es ziemlich eng bei der Verdrahtung!
  2. Falls ihr auch die Voltkraft-Spannungsanzeige wählt: DIE BEDIENUNGSANLEITUNG IST NICHT KORREKT! Es fehlt, dass ihr den SMD Widerstand von der Platine unter der Brücke RA vorher entfernen müsst! Des Weiteren achtet bitte darauf, dass die Versorgungsspannung mit einem 9V Block hergestellt werden muss und NICHT von dem zu messenden Akku. Siehe Schaltplan!
  3. Bei Fragen oder Anregungen könnt ihr euch gerne melden, wir sind auch nur Menschen und machen Fehler 🙂

Schaltbild Batterieverschaltung 12V 24V

Weitere Fotos folgen 🙂

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Der neue alte Align Trex Kopf

Weiter gehts. Die Arme vom DFC Kopf sind nach dem Crash verbogen, letztendlich wegen der starren Verbindung von Taumelscheibe zum Blatthalter. Aktuell gibts das Up oder besser Downgrad-Kit 🙂 von Align für 89 Euro inkl. Taumelscheibe. Das Ganze teilweise rot eloxiert. Wie ich finde ein Argument für Align, wirklich faire Preise. So bekommt der in die Jahre gekommene Heli einen neuen Look!

Trotzdem  gibt es bei dem Umbau etwas zu beachten. Denn die Hauptrotorwelle vom DFC paßt nicht mehr und ist bei dem Set auch nicht dabei. Ihr müßt also die passende Welle mitbestellen. Das hängt davon ab, welchen 700er Rex ihr habt. Leider hält man erst mit dem Set die Anleitung in den Händen, wo genau beschrieben ist, welche Welle man braucht. Es ändert sich im Grunde nur die Länge überhalb des oberen Hauptlagers. Sie beträgt 92mm. Bei mir war es die Bestellnummer H70H003XXT. Die Länge, die im Heli selbst steckt, hängt dann wiederum von eurem Rex ab.

Ein echter Krampf ist nach wie vor das Aufdrehen der Gabelköpfe. Frei Hand gehts eigentlich nicht. Ich hab die Stangen in einen Schraubstock gesteckt und dann mit viel vertikalem Druck und einer Eindrehhilfe die Gabelköpfe drauf bekommen. Das Gewinde sollte sofort greifen, denn man darf nicht viel Kunstoff vergnaddeln, um einen sicheren Halt des Kopfs zu gewährleisten. Hier wäre ein geschnittenes Gewinde im Kunststoff in Zukunft sicher angebrachter.

 

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Nitro Heli die 3.

Ich geb nicht auf. Ich hatte günstig bei RC Markt einen Trex 700n DFC als Crashprojekt mit einem OS 91 HZ-R, Hatori Dämpfer und sogar neuer Haube erstanden. Zugegeben der Heli war ganz schön fertig und verbastelt, aber der Motor war noch sehr gut und allein schon das Geld wert. Als absoluter Nitro-Rookie konnte das Abendteuer also beginnen.

Meine ersten Erfahrungen und Probleme könnt ihr hier nachlesen:

https://www.rc-heli.de/board/showthread.php?t=257915

https://www.rc-heli.de/board/showthread.php?t=258913

Nach 3 mal Bodenberührung und etliche hundert Euro ärmer wollte ich das Projekt schon begraben, aber die Nitro-Nummer hat mich wirklich angefixt. Und unter dem Weihnachtsbaum lag dann auch noch ein Goblin 700 Black Nitro mit 105 HZ-R :-). OK , aber bevor der in die Luft geht muss die andere Kiste erstmal sicher fliegen (was letztendlich die günstigere Variante ist). Und genau das ist der Reiz für mich am Nitro Heli. Es gibt unendlich viel zu entdecken, es ist alles deutlich komplexer und es kribbelt wieder beim Fliegen 🙂

OK nach 3 Crash fangen wir diesmal ganz von vorne an. Ich werde den Baubericht bei RC-Heli veröffentlichen, so können mich Nitro-erfahrene Piloten vor weiteren Fehler bewahren!

Es geht los mit dem Tank ( der alte war geplatzt). Und hier schon die erste Frage. Sollte man das Pendel zusätzlich mit Draht oder Kabelbinder sichern?

 

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Fazit: 89/100

So der Heli ist nach ca. 24h inkl. Berichte schreiben, schlafen und essen zusammen gebaut 🙂

Pro: Unschlagbares Preis-Leistungsverhältnis – Antrieb und Leistung mehr als nötig vorhanden – Regler mit super externer Drehzahlreglung, bärenstarkem BEC inkl. Slave und RPM Leitung  – bewährte und weiter perfektionierte Mechanik –  Ersatzteile schnelle verfügbar und geringe Crashkosten – kein DFC mehr – extrem leistungsstarke Servos, die selbst für einen 700er reichen – viel Liebe fürs Detail sowohl bei den Teilen als auch beim Zubehör – 5 Grad Neigung für höheres Heck – einfach coole und sportliche Optik (klaro Geschmackssache)

Contra: Verwirrende Kombo-Setups und zweifelhafter Mehrpreis für etwas mehr Alu an den Servos und damit mehr Gewicht (kein Problem weil wählbar) – kein Software-Setup über USB Adapter bzw. nicht kompatibel mit Hobbywing und überteuertes Zubehör (Align Prog. Box) für vollständiges Setup nötig bzw. fehlende Anleitung für Programmierung mit Fernsteuerung und Tönen – Starrantrieb (Riemen hätte ich besser gefunden) – Befestigung der Haube mit Gummis und Splinten (Schnellverlust hätte bei dem hohen Level drin sein müsse) – ca. 2650g sind immer noch zu schwer (3466g inkl. Gens 5000 6S 60c)

Konstruktive Kritik: Für Aufsteiger ist die Combo einfach zu überdimensioniert. Warum gibt es nicht eine Combo mit einem 600-650mx und den guten alten DS6xx Servos? Das würde den Preis nochmal um 100-150 Euro senken, den Heli etwas leichter machen und noch mehr Interessenten ansprechen.

Trotzdem ist der 550x eine deutliche Verbesserung zum Vorgänger und die Kombos sind nahezu perfekt ausgestattet. Gerade für Aufsteiger, Fortgeschrittene, aber auch für „alte“ Hasen wie mich, die ein stressfreie Wildflugmaschine fliegen wollen ein MUST HAVE!

89/100%

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Details

Hier zum Schluss noch ein paar Details. Spätestens nach der 2. Montage eines Gabelkopf brennen einem die Finger. Hier legt Align gleich einen passenden Schlüssel dazu. Klasse, aber warum nur einen 🙂 ?

Bekanntlich zählt ja der erste und der letzte Eindruck. Nein, bitte nicht! Warum denn immer noch Haubengummis mit Splint? Hier hätte man den Sack wirklich zu machen können. Ein paar Schnellverschlüsse als Tanex kosten nun wirklich nix und sind wirklich Pflicht. Es müssen ja nicht gleich Verschlüsse wie bei Kompass sein, aber die Gummis gehen einfach gar nicht mehr.

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Das Heck entscheidet

Es dämmert und ich folge dem allgemein gültigen Rat den Heli ohne Zeitdruck sorgfältig zusammen zu bauen, auch wenn ich schon etliche Rexen montiert habe.

Auch beim Heck ist nicht eine Schraube fertig eingeschraubt. Alle Schrauben müssen mit Schraubensicherung neu fixiert werden. Nur bei der Pitchhülse hab ich etwas Lack gefunden, klug denn gerade Einsteiger vermuten hier sicher keine Verschraubung. Ich hatte Eingangs von roten Getriebezahnrädern berichtet. Meine sind nach wie vor schwarz. Ich hatte mir gleich welche als Ersatzteil besorgt, die sind rot. Achtung, hier gibt es verschiedene Setups mit unterschiedlicher Anzahl der Zähne (T) für noch mehr Heckperformance. Das ist meiner Erfahrung nach jedoch mit Vorsicht zu geniessen, da der Starrantrieb von Align gerne mal zu Vibrationen bei hoher RPM neigt.

Aus diesem Grund sollte man der Anleitung folgen und das Kugellager im Heckrohr asymmetrisch zum Heck hin mit CA (Sekundenkleber) verkleben. Mit Silkonspray flutscht es gut ins Rohr rein. Besonders für Neulinge ist hier hohe Sorgfalt geboten. Das gilt für alle Teile am Heck. Fehler rächen sich hier garantiert! Beliebt ist auch das nicht richtige sichern der Madenschraube an der Heckrotrowelle. Auch eine falsch verbaute Lagerreihenfolge macht Vibrationen. Die können so heftig sein, dass Stahlschrauben brechen. Ich habe gerade erst einen 700 Nitro verloren. Den hatte ich gebraucht gekauft und er hatte schon ordentlich Kilometer runter. Das Heck hatte ich komplett erneuert, aber eben nicht die Schrauben, die den Blatthalter auf der Welle halten. Nachdem ich das Setup vom Motor im Griff hatte, bekam das Heck dann entsprechend Drehzahl und Performance zu spüren. Den Heli hat es ohne Vorwarnung einfach in der Luft zerrissen, denn das gesamte Heckrohr hat es in den Hauptrotor geschleudert. Echt spektakulär und teuer…

Bei der Montage des Heckrohrs in die Aufnahme am Frame sollte darauf achten, dass die Welle (Torque Tube) keinen Druck bekommt. Wenn man den Heckrotor bewegt sollten die Zahnräder bis zum Hauptantriebszahnrad etwas klackern, also Spiel haben. Nicht ohne Grund ist der Starrantrieb wieder out. Ein Starrantrieb ist von Natur aus fehleranfällig und die hohe Drehzahl ist gnadenlos! Align verbaut z.B. bei dem neusten Heli, dem 470, auch wieder ein Riemen.

Was mir nicht gefallen hat ist die Aufnahme der Heckrohrstütze aus Kunststoff. Sicher wegen Gewichtsersparnis oder als Sollbruchstelle, aber ich hatte die Unterlegscheiben vergessen und beim 2. mal Andrehen, war das Gewinde schon vergnadelt. Konnte durch eine etwas längere Schraube gefixt werden. Hier hätten Aluteile zum hochwertigen Gesamteindruck besser gepasst. Auch die Plastikösen der Heckstreben passen nur mit Spannung an die Basis des Frames. Hier sollte man mit einer Fräse das Teil etwas anpassen. Jegliche Spannungen am Heckrohr sollte man tunlichst vermeiden.

Auch die nackte Heckfinne hätte etwas Design vertragen können. Ich hab sie diesmal foliert, was mir nur bedingt gut gelungen ist (ich hasse folieren 🙂 Auch hier sollte man zuerst weiß und dann rot verwenden um eine knallige Farbe zu bekommen. Ich kann eine Heckfinne in Leuchtfarbe nur empfehlen. Ein einfaches Upgrade was gerade für Aufsteiger spürbar mehr Performance bringt.

Nochmal: Jegliche Vibrationen am Heck müssen beseitigt werden. Auf gar keinen Fall weiter fliegen!

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Align RCE-BL100A

So ne Nacht geschlafen und weiter gehts. Verdammt Sonne und windstill, mal sehn ob ich das heute noch schaffe.
Der RCE-BL100A läßt sich schon mal nicht mit der Hobbywing Software einstellen. Es wird nach einem Update der Firmware gefragt. Die Software meldet einen Fehler. Anscheinend hat Align hier eine eigene Firmware. Aber wozu? Schade, bei Align findet man weder eine Firmware noch ein Software. Hat jemand eine Lösung oder hab ich was übersehen?

Der Regler passt perfekt. Ich hab erstmal den Lüfter drauf gemacht. Wie beim V3 gibt es eine extra Slave Stromversorgung, die ins Beast kommt. Vorbildlich ist auch der Stecker mit dem RPM Signal, was beim der guten Regelung für meine Künste nicht nötig ist.

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Servos und Kabellage

Also in diesem Punkt ist Align einfach vorbildlich (und das beruht auf Fakten und soll kein Loblied sein :-). Alle Kabel der Servos sind zusätzlich mit einem Schrumpfschlauch und einem Schutz vor dem Abknicken hinter dem Stecker geschützt. Zusätzlich sind alle Kabel auf die nötige Länge gekürzt oder verlängert. Alle Leitungen können innen verlegt werden und entsprechende Bohrungen für Kabelbinder sind bereits vorhanden. Natürlich ist sowas nur bei einem Bundle möglich.

Das Verlegen der Kabel ist sicher eines der unbeliebtesten Arbeitsschritte und häufig sehen insbesondere hochwertige Helis dann irgendwie verbastelt aus.  Beim 550x ist die Kabellage ein wahre Freude und alles ist super aufgeräumt. Beim der ersten Anprobe der Haube dann noch eine Überraschung. Das Microbeast ist über die Lüftung erreichbar! Zufall?

 

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