Spektrum iX12 Revolution oder Gimmik?

Spektrum hat die lang ersehnte iX12 auf dem Markt gebracht. Nachdem die DX20 eher ein teurer Flop war und sich technisch auf dem Niveau der etablierten DX9 bewegt hat, scheint die iX12 ein echter Evolutionsschritt zu sein.

Denn sie hat jetzt ein 4 Zoll Touchscreen und ein komplettes  Android Smartphone System an Board. Gefährlich sagen jetzt viele, wegen der Gefahr des Absturzes des Systems und damit auch des Fluggeräts. Weit gefehlt, die eigentliche Funksteuerung erfolgt nach wie vor über ein paralleles betriebenes Airwave System, was sich ja bereits in den Vorgängermodellen bewährt hat und mittlerweile sehr ausgereift ist. Für mich als alter Spektrum Anwender genial! Alle Einstellungen wie gewohnt und dazu eine Smartphonesystem, was Apps etc. ermöglicht. Über WLAN kann man z.B. mit Hilfe des Smartphones aufs Internet zugreifen. Damit sind der iX12 praktisch keine Grenzen gesetzt. Alle Standards wie Bluetooth und USB Schnittstelle runden das Bild ab. Eine serielle Schnittstelle ermöglicht Zusatzmodule, wie eine Range Extender. Optik und Haptik machen keine Experimente, so dass man sich nicht gross an die neue Funke gewöhnen muss. Hier zählen die inneren Werte. Der Preis ist mit ca. 619 Euro mehr als fair. Auch hier bleibt sich Spektrum treu. Ganz klar Daumen hoch!

Und warum hab ich sie dann noch nicht? Viele Möglichkeiten kosten viel Zeit. Aktuell müssen die Modelle für Saison fertig gebaut werden, das ist einfach wichtiger. Letztendlich ist die Smartfunktion der iX12 nice to have, eröffnet für einen Heli-Flieger aber keinen echten Mehrwert. Ganz im Gegenteil, Display und Prozessoren kosten mehr Strom, was die Laufzeit auf 6 Stunden reduziert. Auch wenn der letzte Modellspeicher sofort zur Verfügung steht, bootet die iX12 stolze 40 Sekunden lang. Mein DX9 ist sofort da und läuft gefühlt Tage (mit 4000er Lipo).

Trotzdem wird die iX12 für mich ein MUST HAVE sein. Wer Spektrum kennt weiss, dass jetzt erstmal ein paar Updates folgen, es gibt also kein Grund zur Eile. Spektrum wagt einen großen und wie ich finde richtigen Schritt. Wünschenswert wäre eine eigene Simkarte gewesen, dann wäre die Funke wirklich autonom und eine Anschaffung zwingend notwendig gewesen 🙂

olli

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SAB BLACK NITRO 700 ein echtes Leichtgewicht

Gerade jetzt wo der Trex 700XN von Align raus gekommen ist, stellt sich nicht nur die Frage Sprit oder Öko, sondern auch: Align oder Goblin ?

Beim Gewicht hat der Black Nitro auch als 700er ganz klar die Nase vorn. Meiner wiegt komplett ohne Sprit nur 4216g. Mit einem 2200 2S Lipo kommen noch 128g dazu. D.h. mit Sprit kann man knapp unter 5kg bleiben. Das ist schon mal top, oder? Der 700XN soll leer ca. 4750 wiegen, das wäre dann schon ein erheblicher Unterschied. 1:0 für den Goblin….

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Gastfliegen beim MFC Preetz

Heute sind Till und ich einer Einladung zum MFC Preetz gefolgt. Der Platz ist nicht ganz einfach zu finden. Man sollte die Anfahrtsbeschreibung auf der Vereins-Webseite des MFC Preetz genau befolgen, sonst findet man den Platz mit Sicherheit nicht.

Der Platz selbst liegt idyllisch in der Nähe eines Sees. Die Landebahn ist mit ca. 80 Meter zwar nicht besonders lang, dafür aber extrem gut gepflegt und hat Golfplatz-Qualität. Der Flugraum ist ebenfalls nicht besonders groß und wird durch eine relativ nahe Baumreihe eingeschränkt. Für erfahrene Piloten stellt dies jedoch kein ernstes Problem dar. Dafür wird man mit einer mittelgroßen Fläche mit einzigartigen Lademöglichkeiten entschädigt. Auch Bemerkenswert sind die 220V, die am Platz zur Verfügung stehen. Entsprechend findet man beachtliche Kraftwerke auf der Parkbank. Der Platz war heute gut besucht und für unsere Verhältnisse schon sehr voll. Trotzdem wird penibel auf Flugdisziplin geachtet, so dass man entspannt fliegen kann. Mein Trex 700 DFC Nitro wurde dann auch sofort vermessen und mußte mit 81db Schallpegel (80db sind erlaubt) am Boden bleiben. Zum Glück gilt die Regelung nicht für Elektromodelle, so dass ich herzhaft bei meinem Chronos  mit 2400rpm die  Blätter knallen lassen konnte.

Beeindruckt war ich von einigen echten Scale-Eigenbauten. Sowas findet man heutzutage selten. Darunter eine viermotorige Tupolev und eine X31 angetrieben von einer 30er Kolibri-Turbine, die perfekt vorgeflogen wurde. Da bekommt man wieder richtig Lust aufs Flächenfliegen. Endlich mal ein Grund mein Extreme Flight Extra 300-78 fertig zu bauen….

 

 

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